Termin

11.12.2007

Das 7. Forschungsrahmenprogramm aus der Sicht des Mittelstands

Mit rund 23 Mio. Unternehmen und branchenspezifisch bis zu 80 Prozent der bestehenden Arbeitsplätze bilden kleine und mittlere Firmen das Rückgrat der europäischen Wirtschaft. Dies hat auch die Europäische Kommission erkannt. Mit spezifischen Fördermaßnahmen in Forschungsrahmenprogrammen trägt die EU der Bedeutung und den speziellen Bedürfnissen von kleinen und mittleren Unternehmen Rechnung.

So stehen diesen für den Zeitraum von 2007 bis 2013 über 1,33 Milliarden EUR im Programm Kapazitäten zur Verfügung. Ferner sind in weiteren zehn definierten Forschungsbereichen 15 Prozent des Gesamtbudgets in Höhe von 32,4 Milliarden EUR speziell für KMU vorgesehen.

Zielgruppe der Fördermaßnahmen sind Unternehmen, die selbst nicht über ausreichende Forschungskapazitäten verfügen, um ihr innovatives Produkt oder ihr innovatives Verfahren zur Marktreife zu entwickeln.

Hinlänglich bekannt ist jedoch auch der hohe administrative Aufwand sowie die große Zahl von konkurrierenden Bewerbern um diese Fördermittel. Bei der Vielzahl von europäischen Förderprogrammen beginnt die Schwierigkeit der Antragsteller vielfach bereits damit, das geeignete Förderinstrument ausfindig zu machen. Nicht selten scheitert eine mögliche Antragstellung auch an der Suche nach geeigneten Projektpartnern, die dem grenzüberschreitenden Ansatz einer EU-Förderung gerecht werden. Inhaltliche Exzellenz, eine überzeugende Darstellung des Projekts sowie die Einhaltung komplexer Vorgaben bei strikter Wahrung von Terminen stellen weitere Hürden und Hemmnisse dar, die oftmals gerade mittelständische Antragsteller von einer Antragstellung abhalten.

Gegenstand der Veranstaltung ist eine praxisnahe Darstellung von Chancen und Risiken einer Antragstellung im 7. Forschungsrahmenprogramm. Hierzu werden die Erfahrungen eines erfolgreichen Mehrfach-Antragstellers vermittelt. Des Weiteren werden Einblicke in die Praxis einer Nationalen Kontaktstelle sowie Erfahrungen aus einer langjährigen Gutachtertätigkeit gegeben. Ziel ist es, den Teilnehmern eine fundierte Darstellung der kritischen Erfolgsfaktoren einer Beantragung zu geben.

Informationen zur Krug und Petersen GmbH:
1996 als Agentur für Kommunikation in Tübingen gegründet, vertritt die Krug und Petersen GmbH im Bereich "Government Affairs & Consulting" die Interessen von überwiegend mittelständischen Kunden im Zusammenhang mit der Öffentlichen Verwaltung. Hierzu zählt die "Innovationsförderung für den Mittelstand", die Beratung zu nationalen und europäischen Fördermöglichkeiten für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie die Betreuung von Förderprojekten.

Programm:

* 16:00 Begrüßung
* Kurzvorstellung der Krug und Petersen Gmb H
Referent: Michael Krug, Geschäftsführer Krug und Petersen GmbH, Tübingen
* Die Forschungsrahmenprogramme der EU - Erfahrung en eines mittelständischen Antragstellers
Referent: Dr.-Ing. Rolf-J. Ahlers, Geschäftsführer ASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbH, Weinheim
* Erfahrung en aus der Beratung von mittelständischen Antragstellern - Erkenntnisse aus der Begutachtung von Anträgen
Referentin: Dr.-Ing. Karin Wey, VDI Technologiezentrum GmbH, Nationale Kontaktstelle Sicherheitsforschung, Düsseldorf
* Fragen und Antworten
Moderation Hans-Jochen Lückefett, MR a.D., Krug und Petersen GmbH, Tübingen
* Ab 18:00 Uhr: Get together

Referenten:

* Michael Krug, Geschäftsführer Krug und Petersen GmbH, Tübingen
* Dr.-Ing.-Rolf-J. Ahlers, Geschäftsführer ASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbH, Weinheim
* Dr.-Ing. Karin Wey, VDI Technologiezentrum GmbH, Nationale Kontaktstelle Sicherheitsforschung, Düsseldorf

Moderator:

* Hans-Jochen Lückefett, MR a.D., Krug und Petersen GmbH, Tübingen

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