Termin

08.12.2008

Auch unsere Generation hat Werte - aber welche?

"Zeit"-Chefredakteur bei der Heuss-Gedächtnis-Vorlesung

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Werte dagegen sollten von einer Gesellschaft als verbindlich anerkannt sein. Nur auf der Basis eines Wertekonsenses kann das Zusammenleben in einer größeren Gemeinschaft funktionieren. Obgleich Werte im Idealfall internationale und überzeitliche Gültigkeit haben sollten, sind sie in der Regel doch an die historische Situation rückgebunden und gesellschaftlich bedingt. So können sich tradierte Wertvorstellungen wie Familie oder Arbeit für jüngere Generationen als nicht mehr tragfähig erweisen. Doch entsteht dann ein Vakuum oder findet lediglich ein Wertewandel statt?

In Deutschland wird gerade den Geburtsjahrgängen der 1960er und 1970er Jahre gerne ein rein materieller Blick auf die Welt bescheinigt. Ist dieses Urteil gerecht? Diese Fragen wird der vielfach ausgezeichnete Chefredakteur der Wochenzeitung "Die Zeit", Giovanni di Lorenzo, anlässlich der diesjährigen Theodor-Heuss-Gedächtnis-Vorlesung am 8. Dezember an der Universität Stuttgart behandeln.

Die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus und die Universität Stuttgart laden zu diesem Vortrag und dem anschließenden Empfang herzlich ein.

Ort: Universität Stuttgart (Stadtmitte), Keplerstr. 17, Hörsaal 17.01, Hörsaal 17.01

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