Termin

22.07.2008

Tanz der Atome im Mercedes-Benz-Museum - Teil 2

Im Mercedes-Benz Museum tanzen in diesem Sommer die Atome. Diesen attraktiven Ort, der die Faszination von Wissenschaft und Technik symbolisiert, hat sich der Fachbereich Physik der Universität Stuttgart für die öffentliche Vortragsreihe "Tanz der Atome" ausgesucht. Die Physiker laden zur Vortragsreihe "Tanz der Atome" alle Wissensdurstigen, insbesondere Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrer ein. Bei zwei allgemein verständlich aufbereiteten Vorträgen geben international anerkannte Stuttgarter Physiker den Gästen Einblick in aktuelle Spitzenforschung und zeigen Visionen für künftige Anwendungen auf.

Harry Potter konnte sich mit einem Tarnumhang sichtbar machen. Wie schön, wenn wir das auch könnten. Dass wir ja gar nicht mehr soweit davon entfernt sind, wird Prof. Harald Giessen vom 4. Physikalischen Institut in seinem Vortrag "Tarnkappen: Science fiction oder physikalische Realität?" am 22. Juli erläutern. Metamaterialien aus Gold-Nanostrukturen haben verblüffende optische Eigenschaften. Sie können das Licht in die "falsche" Richtung brechen und erlauben uns, Superlinsen zu bauen für noch bessere Mikroskope. Und mit etwas Glück ermöglichen sie auch Unsichtbarkeit. Bei Radarstrahlen ist das bereits gelungen. Harald Giessen schildert, was es mit den seltsamen Metamaterialien auf sich hat, wie man sie herstellt, wie sie funktionieren und was man künftig damit machen kann.

Im Anschluss an den Vortrag besteht bei einem kleinen Imbiss und Experimenten die Möglichkeit zu Gesprächen mit den Vortragenden, mit Mitarbeitern und Studenten der Physik.

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