Termin

17.06.2008

Service - so geht das

Eines haben alle Unternehmen, Wirtschaftsverbände und Forschungseinrichtungen gemeinsam: Sie sind Dienstleister ihrer Kunden oder Mitglieder. Und weil das so ist, müssen sie sich fortwährend Gedanken darüber machen, wie sie ihre Mitglieder und Kunden durch neue Dienstleistungen zufrieden stellen können. Die Veranstaltung Service Engineering - Innovationstreiber in KMU stellt am 17. Juni 2008 im Stuttgarter Unternehmerforum Konzepte vor, die zeigen, wie sich Dienstleistungen modellieren lassen.

Symbolbild: Service Engineering

Ja, auch Dienstleistungen dürfen nicht so bleiben wie sie sind. Der Geschmack von Kunden ändert sich, die Anforderungen an Produkte wandeln sich, und Verbandsmitglieder haben heute andere Interessen als vor zehn oder zwanzig Jahren. Deshalb muss sich das Service-Portfolio, mit dem Unternehmen, Verbände oder Forschungseinrichtungen auf den Markt gehen, ebenfalls weiterentwickeln. Vielleicht ist das eine Binsenweisheit. Aus ihr praktischen Nutzen zu ziehen, ist aber leichter gesagt als getan.

Am 17. Juni 2008 stellt das Karlsruher Institut für Technik der Betriebsführung (itb) darum praktische Erfahrungen in den Mittelpunkt seines Unternehmerforums. Die Veranstaltung im Stuttgarter Haus der Wirtschaft beginnt um 16:30 Uhr und schließt ein Projekt ab, das wissen wollte, wie Dienstleistungen für kleine und mittlelgroße Unternehmen beschaffen sein müssen, damit die Unternehmen wirklich etwas von ihnen haben.
Aus der Praxis für die Praxis

Was rauskam, bei diesem vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg geförderten Projekt mit dem Titel Service Engineering soll der 16. Juni zeigen. Die Veranstalter itb, Baden-Württembergischer Handwerkstag und Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag haben Referenten aus Wirtschaft, Politik und Forschung eingeladen, die aus ihrer jeweiligen Sicht zeigen, was sie unter Dienstleistungsgestaltung verstehen.

Von der Handwerkskammer Region Stuttgart beteiligt sich Innovationsberater Norbert Durst am Forum, der unterstützende Angebote der Kammer vorstellt.

Eva Demmelhuber von der Baierl und Demmelhuber Innenausbau GmbH aus Töging am Inn berichtet unter der Überschrift Vom Trockenbaupionier zum Premium-Innenausbauer über ihre Erfahrungen beim Aufbau zahlreicher Serviceleistungen. Jürgen Kull, Inhaber der Kull Schmiede + Design GmbH Bruchsal, beschäftigt sich in seinem Beitrag Dienstleistungsangebot eines Handwerksbetriebes mit der Internationalisierung von Dienstleistungen. Dr. Giuseppe Strina, itb-Projektleiter, gibt anschließend praktische Tipps unter dem Titel Dienstleistungen systematisch gestalten - aber wie. Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können sich schließlich noch ganz individuell über konkrete Hilfs- und Unterstützungsangebote beraten lassen.
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