Termin

01.04.2008

Product Placement - Erläuterungen der neuen EU-Richtlinien

Im November 2007 verabschiedete das Europäische Parlament die Novellierung der EU-Richtlinie zu audiovisuellen Medien.

Im November 2007 verabschiedete das Europäische Parlament die Novellierung der EU-Richtlinie zu audiovisuellen Medien. Die Neuregelung betrifft die Liberalisierung des Product Placement, die in Deutschland besonders intensiv diskutiert wurde. Durch die Umsetzung der Richtlinie in die Rundfunkstaatsverträge kann Product Placement - in welcher Form auch immer - zu einer neuen Werbeform im deutschen Fernsehen werden.

Product Placement findet an der Schnittstelle zwischen Fernsehproduktionen und werbetreibender Industrie statt. Die Besonderheiten dieser Zusammenarbeit stehen im Mittelpunkt des Vortrages und der anschließenden Diskussion.

Otto Kettmann ist Analyst und Projektleiter der Agentur placement control, die seit über 15 Jahren Product Placement betreibt. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören die strategische und konzeptionelle Entwicklung des Instrumentes sowie das Design von Kooperationen, die auf einem Product Placement basieren.

Er erläutert zunächst in seinem Vortrag die aus seiner praxisbezogenen Sicht bestehenden Grenzen, die sich aus der EU-Richtlinie ergeben (Transparenzgebot, Format-beschränkungen). Davon ausgehend werden mögliche Folgen skizziert, die sich für TV Veranstalter, Produktionsfirmen und auch Placement-Vermittler ergeben könnten. Dies wird sowohl die Erwartungen von werbetreibenden Firmen als auch die operative Umsetzung von Product Placement betreffen. Definitive Festlegungen werden selbstverständlich erst mit der erfolgten Umsetzung in nationales Recht möglich sein. Mit einem abschließenden Ausblick auf neue Strukturen und Modelle soll die Diskussion für die Beteiligten bereits jetzt schon angeregt werden.

Termin:
Dienstag, 01. April, 17 Uhr

Ort:
MFG Baden-Württemberg
Breitscheidstraße 4, 3. Stock
70174 Stuttgart

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