Informationen zu Corona

Unterstützung während der Corona-Pandemie

Kurzarbeitergeld

Für wen? Unternehmen mit mindestens einem/r Mitarbeiter/in (auch Leiharbeiter) können Kurzarbeitergeld beantragen. Dabei müssen 10 % der Beschäftigten im Unternehmen vom Arbeitsausfall betroffen sein (Quorum). Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte.
Voraussetzung: Die üblichen Arbeitszeiten sind vorübergehend wesentlich verringert (z.B. wenn aufgrund der Corona-Pandemie Lieferungen ausbleiben oder der Betrieb vorübergehend geschlossen wird). Unternehmen müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen. Erst danach können Sie dieses beantragen.
Was? Übernahme von mindestens 60 % des ausgefallenen Nettolohns der Beschäftigten in Kurzarbeit, ab dem vierten Monat des Bezugs 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat des Bezuges 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern). Außerdem werden die Sozialversicherungsbeiträge erstattet. Das Kurzarbeitergeld wird auch rückwirkend ausgezahlt. Die maximale Bezugszeit beträgt 12 Monate (21 Monate für Betriebe, die bereits im Jahr 2019 in Kurzarbeit gegangen sind). Arbeitnehmer in Kurzarbeit können auch in nicht-systemrelevanten Berufen hinzuverdienen.
Unterstützung durch: Bundesagentur für Arbeit
Weiterführende Informationen und Antragstellung: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
Unterstützung bei der Antragstellung bietet U:DO, der Chatbot der Bundesagentur für Arbeit: https://kurzarbeit-einfach.de/

Liquiditätshilfen

Schnellkredit für Unternehmen und Soloselbstständige („KfW-Schnellkredit 2020")

Für wen? mittelständische Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern sowie Soloselbstständige, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
Was? Das Kreditvolumen pro Unternehmensgruppe beträgt bis zu 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019, maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50 und maximal 300.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 10 Beschäftigten. Der Bund übernimmt das vollständige Risiko und stellt die Hausbanken von der Haftung frei. Ab dem 16.11.2020 ist zudem die vorzeitige anteilige Tilgung ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich.
Voraussetzungen: Das Unternehmen hat zuletzt Gewinn erwirtschaftet (2019 oder im Durchschnitt der letzten 3 Jahre). Das Unternehmen darf zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen. Antragsstellung über die Hausbank, wobei die Risikoprüfung entfällt.
Unterstützung durch: KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
Weitere Infos: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/?redirect=585280

Kredite für etablierte Unternehmen, die mindestens 5 Jahre am Markt sind („KfW-Unternehmer­kredit")

Für wen? Unternehmen und Freiberufler, die bereits mindestens 5 Jahre am Markt sind und bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren
Was? Kredite bis zu 100 Mio. €, für Anschaffungen und laufende Kosten. Antragstellung über die Hausbank (Banken und Sparkassen), der auf Wunsch eine Haftungsfreistellung von bis zu 90% gewährt wird. Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung sowie 2 Jahre keine Tilgung.
Voraussetzungen: ohne Branchenbeschränkung. Keine Umschuldungen, Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben sowie Anschlussfinanzierungen und Prolongationen.
Unterstützung durch: KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
Weiterführende Informationen und Unterlagen:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Unternehmen-erweitern-festigen/Finanzierungsangebote/KfW-Unternehmerkredit-Fremdkapital-(037-047)/
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/?redirect=585280

für Gründer bis 5 Jahre (ERP-Gründerkredit –Universell")

Für wen? Gründer bis max. 5. Jahre, deren Unternehmen mindestens 3 Jahre am Markt ist, bzw. 2 Jahresabschlüsse vorweisen kann.
Was? Kredite bis zu 100 Mio. €, zur Finanzierung von Betriebsmitteln, Warenlagern und Investitionen. Antragstellung über die Hausbank (Banken und Sparkassen), der auf Wunsch eine Haftungsfreistellung von bis zu 90% gewährt wird.
Voraussetzungen: ohne Branchenbeschränkung. Keine Umschuldungen, Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben sowie Anschlussfinanzierungen und Prolongationen.
Unterstützung durch: KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
Weiterführende Informationen und Unterlagen:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gr%C3%BCnden-Nachfolgen/F%C3%B6rderprodukte/ERP-Gr%C3%BCnderkredit-Universell-(073_074_075_076)/
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/?redirect=585280

Kosortialfinanzierung ab 25 Mio. Euro Risikoanteil

Für wen? mittelständische und große Unternehmen
Was? Konsortialfinanzierung von der KfW mit einem oder mehreren Finanzierungspartnern, für Anschaffungen und laufende Kosten. Risikoübernahme für die Finanzierungspartner (nicht zwingend die Hausbank): bis zu 80%
Voraussetzungen: ohne Branchenbeschränkung. Der maximale Kreditbetrag ist begrenzt durch Umsatz (max. 25% von 2019), Lohnkosten (doppelt von 2019), voraussichtlichen Finanzierungsbedarf für die nächsten 12 bzw. 18 Monate oder Gesamtverschuldungsstand.
Unterstützung durch: KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
Weiterführende Informationen: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/F%C3%B6rderprodukte/Direktbeteiligung-f%C3%BCr-Konsortialfinanzierung-(855)/

Liquiditätskredit bis 500 Beschäftigte

Für wen? Unternehmen in Krisensituation mit Tätigkeit in Baden-Württemberg mit maximal 500 Beschäftigten
Was? Liquiditätskredit bis max. 5 Mio. € zur Finanzierung von Betriebsmitteln, Betriebsübernahmen und Konsolidierungen (inkl. Umschuldung)
Voraussetzungen: Ohne Brancheneinschränkung, Nachweis der Tragfähigkeit des Geschäftsmodells erforderlich; nicht für Unternehmen, die kurz vor oder in einem Insolvenzverfahren stehen. Laufzeit: 4-10 Jahre, Antragstellung über die Hausbank. Durch Kombi-Bürgschaften der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg können 50% des Darlehens verbürgt werden. Vorzeitige kostenfreie Rückzahlung, sofern die Krisenbewältigung früher gelingt.
Unterstützung durch: L-Bank. Alle Förderkredite der L-Bank können mit Kombi-Bürgschaften der Bürgschaftsbank flankiert werden.
Weiterführende Informationen und Antragstellung: www.l-bank.de/liquiditaet

Sonstiges: Gründungsfinanzierung/Wachstumsfinanzierung: Als Alternative zum Liquiditätskredit können auch die Betriebsmittelvarianten in der Gründungs- oder Wachstumsfinanzierung genutzt werden, allerdings mit standardisierter 5-jähriger Laufzeit und ohne die vorzeitige kostenfreie Sondertilgungsmöglichkeit. www.l-bank.de/gf und www.l-bank.de/wf

Liquiditätskredit Plus (ehem. Betriebsmitteldarlehen)

Für wen? Kleine und junge Unternehmen, die nicht vom KfW-Schnellkredit umfasst sind und industrieller Mittelstand mit bis zu 500 Mitarbeitern. Der Tilgungszuschuss zum Liquiditätskredit ergänzt die bestehenden KfW-Sonderprogramme.
Was? Ergänzender Tilgungszuschuss von 10 % des eingesetzten Darlehensbetrags, maximal aber 300.000 €.
Voraussetzungen: Um den Liquiditätskredit beantragen zu können, müssen Unternehmen unter anderem über ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell verfügen und einen prognostizierten krisenbedingten Umsatzrückgang von 15 Prozent in diesem Jahr aufweisen.
Unterstützung durch: L-Bank
Weiterführende Informationen und Antragstellung: www.l-bank.de/liquiditaet

Innovationsfinanzierung 4.0

Für wen? Kleine und mittlere Unternehmen sowie größere Mittelständler, die eine Innovation oder ein Digitalisierungsprojekt planen
Was? Kredite zwischen 10.000 und 5 Mio. Euro, bei größeren Unternehmen bis 25 Mio.
Euro.
Voraussetzung: Wahl aus den vier Förderbausteinen Innovative Vorhaben, Digitalisierungsvorhaben, Innovative Geschäftsmodelle und Innovative Unternehmen
Unterstützung durch: L-Bank
Weitere Informationen: https://www.l-bank.de/produkte/wirtschaftsfoerderung/innovationsfinanzierung-4.0.html

Überbrückungshilfe

Was? Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.
Für wen? Grundsätzlich sind Unternehmen aller Größen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen (inkl. landwirtschaftlicher Urproduktion) antragsberechtigt, die mindestens eines der folgenden beiden Kriterien erfüllen:

  • Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten
  • Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Voraussetzungen: Die maxi­male För­de­rung beträgt 150.000 Euro. Die Förderung ist gestaffelt: Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch, 60 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 % und 40 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 30 % und unter 50 %

Unterstützung durch: Bund. Die Antragstellung erfolgt über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer.

Weitere Informationen: Ein fiktiver Unternehmerlohn wird mit Festbeträgen wie folgt gewährt: 590 Euro bei Umsatzeinbruch zwischen 30 Prozent und unter 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. 830 Euro bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. 1.180 Euro bei Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Weiterführende Links:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/ueberbrueckungshilfe-corona/
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQs/faq-liste-02.html

Novemberhilfe

Für wen? Direkt von den temporären Schließungen im November 2020 betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen und indirekt betroffene Unternehmen. Direkt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels zählen als direkt betroffene Unternehmen. Indirekt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

Was? Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 bis zu einer Obergrenze von 1 Mio. Euro, soweit der bestehende beihilferechtliche Spielraum des Unternehmens das zulässt. Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Wochenumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Wochenumsatz seit Gründung gewählt werden.

Voraussetzung: Die Antragstellung erfolgt elektronisch durch Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, vereidigte Buchprüfer*innen oder Rechtsanwält*innen über die Überbrückungshilfe-Plattform (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de).
Soloselbständige sollen bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro direkt antragsberechtigt sein, also ohne die Einschaltung von Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, vereidigten Buchprüfer*innen oder Rechtsanwält*innen

Unterstützung durch: Bund

Weitere Infos: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-11-05-faq-ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

Rekapitalisierungen und Garantien für große Unternehmen

Für wen? Große Unternehmen der Realwirtschaft, die in den letzten beiden bilanziell abgeschlossenen Geschäftsjahren vor dem 1. Januar 2020 mindestens zwei der folgenden Bedingungen erfüllten: Bilanzsumme größer als 43 Mio. Euro/Umsatz über 50 Mio. Euro/im Jahresdurchschnitt mehr als 249 Beschäftigte.
Bei besonderer Bedeutung für die Sicherheit oder die Wirtschaft erhalten in Ausnahmefällen auch kleinere Unternehmen und Start-ups Zugang zum Fonds. Darüber entscheidet der interministerielle Wirtschaftsstabilisierungsfonds-Ausschuss. In die Entscheidung über den Antrag werden folgende Aspekte einbezogen: Bedeutung des Unternehmens für die Wirtschaft, Dinglichkeit, Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und den Wettbewerb, Grundsatz des möglichst sparsamen und wirtschaftlichen Einsatzes der WSF-Mittel.
Was? Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) beinhaltet zwei Stabilisierungsmaßnahmen:
•    Garantien des Bundes zur Absicherung von Krediten, einschließlich Kreditlinien, und Kapitalmarktprodukten im Fremdkapitalbereich.
•    Rekapitalisierungen zur direkten Stärkung des Eigenkapitals.
Es ist möglich, verschiedene Stabilisierungsmaßnahmen des WSF zu kombinieren.
Voraussetzungen: Nur Unternehmen, die nicht die EU-Definition von Unternehmen in Schwierigkeiten zum Stichtag 31. Dezember 2019 erfüllt haben. Anderweitige Finanzierungsmöglichkeiten dürfen nicht zur Verfügung stehen. Klare eigenständige Fortführungsperspektive nach Überwindung der Pandemie. Der WSF ist subsidiär zu anderen Finanzierungsmöglichkeiten. Nur wenn diese keine wirtschaftlich tragfähige Lösung bieten oder nicht ausreichen, kommt eine Unterstützung durch den WSF in Betracht.
Unterstützung durch: Bund
Weitere Infos: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/WSF/wirtschaftsstabilisierungsfonds.html

Staatliche Exportkreditgarantien

Für wen? Exportgeschäfte zu kurzfristigen Zahlungsbedingungen (bis 24 Monate)
Was? Exportkreditgarantien des Bundes für Exportgeschäfte innerhalb der EU und nach Australien, Island, Japan, Kanada, Neuseeland, Norwegen, Schweiz, USA und das Vereinigte Königreich.
Voraussetzung: Die erweiterten Deckungsmöglichkeiten sind zunächst bis zum 31.12.2020 befristet.
Unterstützung durch: Bundesrepublik
Weitere Informationen: https://www.agaportal.de/exportkreditgarantien/praxis/marktfaehige-risiken
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/C-D/corona-massnahmenpaket-unterstuetzung-deutsche-exportwirtschaft.pdf?__blob=publicationFile&v=10

Verdienstausfall wegen Tätigkeitsverbot oder Kinderbetreuung

Für wen? Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Selbstständige und Freiberufler, die aufgrund von Corona einem Tätigkeitsverbot unterliegen oder aufgrund von Corona ihre Kinder betreuen müssen und nicht arbeiten können
Was? Für den Verdienstausfall, der sich aus einer Quarantäne und einem damit einhergehenden Tätigkeitsverbot ergibt, haben Arbeitnehmer, Selbstständige und Freiberufler Entschädigungsansprüche. In den ersten sechs Wochen das Nettogehalt, im Anschluss Entschädigungszahlungen in Höhe des Krankengeldes. Der Arbeitgeber kann die geleisteten Entschädigungszahlungen bei der zuständigen Behörde (i.d.R. das zuständige Gesundheitsamt) geltend machen. Für Selbstständige gilt: Bei Existenzgefährdung können auch Mehraufwendungen in angemessenem Umfang erstattet werden. Selbstständige erhalten zusätzlich auch Ersatz für weiterlaufende und nicht gedeckte Betriebsausgaben.
Voraussetzungen: -
Unterstützung durch: Bundes- und Landesbehörden
Weiterführende Informationen und Antragstellung: https://ifsg-online.de/index.html

Steuererleichterungen

Für wen? Alle Unternehmen
Was? Möglichkeiten zur zinslosen Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung oder Anpassung von Vorauszahlungen, Erstattung von bereits geleisteten Sondervorauszahlungen bei der Umsatzsteuer und Entgegenkommen im Bereich der Vollstreckung und bei Säumniszuschlägen.
Voraussetzungen: Zur Abstimmung der Voraussetzungen wird die telefonische Rücksprache mit dem jeweils zuständigen Finanzamt empfohlen.
Unterstützung durch: zuständiges Finanzamt
Weiterführende Informationen: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/2020-04-01-FAQ_Corona_Steuern.html
https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/,Lde/Steuererleichterungen+aufgrund+der+Auswirkungen+des+Coronavirus

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Wer? Unternehmen und Betriebe, die sich durch die Corona-Epidemie in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befinden
Was? Finanzielle Entlastung durch durch Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen
Voraussetzung: Die Maßnahmen sind zunächst bis zum 30. April 2020 befristet und greifen erst, wenn andere Regelungen zur Entlastung ausgeschöpft wurden.
Unterstützung durch: GKV Spitzenverband (Gesetzliche Krankenkassen)
Weitere Informationen: https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/grundprinzipien_1/finanzierung/beitragsbemessung/20200519_Beitraege_Corona_Informationen_zur_Stundung.pdf

Erstattung von Lohnkosten

wer? alle Unternehmen
Was? Erstattung von Lohnkosten nach §56, Infektionsschutzgesetz
Voraussetzungen:-
Unterstützung durch: jeweiliges Regierungspräsidium
Weitere Informationen: https://ifsg-online.de/index.html

Grundsicherung

Für wen? Bürgerinnen und Bürgern, denen durch die aktuelle Corona-Krise das Einkommen oder die wirtschaftliche Existenz wegbricht
Was? Grundsicherung für Arbeitsuchende ist eine Sozialleistung, mit der der grundlegende Lebensunterhalt gedeckt werden soll. Sie steht sowohl (ehemaligen) Beschäftigten wie auch Selbstständigen offen. Im Zuge der Corona-Krise wurden die Voraussetzungen für diese Leistung vereinfacht. Mehr Menschen als bisher können jetzt durch Grundsicherung unterstützt werden.
Voraussetzung:

  • Die finanziellen Mittel reichen nicht für den Lebensunterhalt
  • Arbeitssuchende müssen 15 Jahre oder älter sein, dürfen die Regelaltersgrenze aber noch nicht erreicht haben
  • Der gewöhnliche Aufenthalt des/der Arbeitssuchenden ist in Deutschland
  • Die/Der Arbeitssuchende ist erwerbsfähig, also nicht durch eine Krankheit oder Behinderung dauerhaft außerstande, mindestens 3 Stunden täglich zu arbeiten

Weiterführende Informationen: www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung-arbeitslosengeld-2

Bürgschaften für Kredite

Bürgschaften der L-Bank oder Bürgschaftsbank

Für wen? Unternehmen, die aufgrund fehlender Sicherheiten keinen Kredit von ihrer Hausbank erhalten
Was? Bürgschaftsbank oder L-Bank können bis zu 90 Prozent des Risikos abnehmen.

  • Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg vergibt Bürgschaften bis 2,5 Mio. Euro
  • Die L-Bank ist zuständig für Bürgschaften über 2,5 Mio. Euro. Neben dem standardisierten Kombi-Programm werden zusätzlich Individualbürgschaften angeboten.

Voraussetzung: -
Unterstützung durch: Bürgschaftsbank oder L-Bank
Weiterführende Informationen und Antragstellung: https://www.buergschaftsbank.de/hilfspaket-corona-krise
https://www.l-bank.de/produkte/unternehmensfinanzierung/burgschaftsprogramm.html

Sofortbürgschaften für Kleinst-Betriebe, Freiberufler und Selbstständige

Für wen? für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten, Soloselbständige und Freiberufler
Was? Sofortbürgschaften für Soloselbständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten. Unternehmen können die Sofortbürgschaft auf zwei Wegen beantragen: Über das Portal ermoeglicher.de können sie bei positiver Prüfung eine elektronische Vorabzusage für eine Sofortbürgschaft in Höhe von 90 Prozent für einen Kredit bis zu 250.000 Euro der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg erhalten. Diese Vorabzusage wird direkt an ein Kreditinstitut nach Wahl weitergeleitet. Daneben ist der Antragsweg über das klassische Hausbankverfahren möglich. Hier beantragt die Hausbank eine Bürgschaft in Höhe von 90 Prozent für ein Darlehen von bis zu 125.000 Euro. In beiden Fällen kann die Bürgschaft später auf 100 Prozent erhöht werden.
Voraussetzung: -
Unterstützung durch: Land Baden-Württemberg
Weitere Infos: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/sofortbuergschaften/

Zuschuss für Ausbildungsbetriebe

Für wen? Kleine und mittelständische Unternehmen, die in Zeiten der Corona-Pandemie ihr Ausbildungsengagement aufrechterhalten oder erhöhen wollen oder Azubis von anderen Betrieben übernehmen.
Was? Zuschüsse in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag für Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten, die von der Krise stark betroffen sind, aber dennoch ihr Ausbildungsniveau halten. Für jede zusätzlich geschaffene Lehrstelle sowie die Übernahme von Lehrlingen pandemiebedingt insolventer Unternehmen, gibt es 3.000 Euro.
Voraussetzungen: Das Unternehmen muss in "erheblichem Umfang" von der Krise getroffen worden sein.
Unterstützung durch:
Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/de/das-sollten-kmu-jetzt-wissen-11839.html

Zuschuss für Start-ups

Für wen? Start-ups, die nicht älter als fünf Jahre sind
Was? Ein Zuschuss in Höhe von bis zu 200.000 Euro, der zurückgezahlt werden muss
Voraussetzungen: Der zusätzliche Liquiditätsbedarf muss wegen Corona entstanden sein. Das Start-up darf noch keine Gewinne ausgeschüttet haben und muss ein wachstumsorientiertes Geschäftsmodell haben. Es darf noch nicht mehr als zwei Millionen Euro Eigenkapital aufgenommen worden sein. Die Empfehlung sowie die Begleitung muss durch einen Start-up BW Accelerator und Programmpartner von „Start-up BW Pre-Seed“ erfolgen. Private Ko-Investoren müssen mindestens 20 Prozent der jeweiligen Start-up-Finanzierung zu gleichen Konditionen wie das Land übernehmen. Die Berechnungsgrundlage für den Finanzierungsbetrag ist der „Cashburn“, also die fortlaufenden zahlungswirksamen Kosten abzüglich etwaiger Umsätze der nächsten sechs Monate.
Unterstützung durch: "Start-up BW", ein Programm des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg
Weiterführende Informationen: https://www.startupbw.de/finanzierung-foerderung/finance/pro-tect/

Tilgungszuschuss für Veranstaltungsbranche

Für wen? Schaustellergewerbe, die Veranstaltungs- und Eventbranche sowie das Taxigewerbe
Was? Das Landesprogramm Tilgungszuschuss Corona unterstützt von der Corona-Krise besonders hart betroffene Branchen mit einem direkten Zuschuss zu den Tilgungsraten für Kredite. Der Tilgungszuschuss Corona fördert von der Jahrestilgungsrate 2020 des antragstellenden Unternehmens einmalig die Hälfte mit einem Satz von 80 Prozent.
Voraussetzungen? Förderfähig sind dabei die nach den Regeltilgungsplänen im Jahr 2020 anfallenden Tilgungsraten ab Bewilligung von Krediten. Die maximale Förderung mit dem Tilgungszuschuss beträgt
150.000 Euro je Antragsteller. Das Programm ist kumulierbar mit der Überbrückungshilfe des Bundes und der Landesaufstockung mit dem fiktiven Unternehmerlohn.
Unterstützung durch: Land Baden-Württemberg
Weitere Infos: wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/tilgungszuschuss-corona/


Übernahmeprämie für Ausbildungsbetriebe

Für wen? Ausbildungsbetriebe mit Sitz in Baden-Württemberg, die fremde Auszubildende nach Insolvenz oder unvorhersehbarer Schließung des bisherigen Ausbildungsbetriebs übernehmen
Was? Die Ausbildungsbetriebe erhalten eine Prämie von 1.200 Euro für jeden übernommenen Auszubildenden
Voraussetzungen? Der Antrag muss vom neuen Ausbildungsunternehmen innerhalb von drei Monaten nach Übernahme des Auszubildenden eingereicht werden. Eine rasche Übernahme des Auszubildenden vor der Antragstellung ist kein Problem
Unterstützung durch: Land Baden-Württemberg
Weitere Informationen: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/azubi-transfer-ausbildung-fortsetzen/


Die Angaben in diesem Beitrag sind nicht rechtsverbindlich.


Krisenberatung für alle Unternehmen

Für wen? Mittelständische Industrie, Handwerk, Handel, Gastgewerbe und Dienstleistungen

Was? Bei der kostenlosen "Krisenberatung Corona" wird die unternehmerische Lage bewertet, Möglichkeiten der Liquiditätssicherung geprüft und eine Strategie zur Krisenüberwindung entwickelt. Maximal sind vier Beratungstage möglich.

Voraussetzungen? Für eigenständige Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro bzw. mit einer Vorjahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. Euro. Der geförderte Tagessatz beträgt 1.000 netto, d.h. das Unternehmen muss die Umsatzsteuer selber tragen. Die Antragstellung folgt direkt bei den unten genannten Beratungsorganisationen.

Unterstützung durch: Die Beratung erfolgt durch das RKW Baden-Württemberg, die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk (BWHM), DEHOGA Baden-Württemberg und den Handelsverband Baden-Württemberg (HBW/UBH). Finanziert wird sie mit rund zwei Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg.

Weitere Informationen und Antragstellung:
RKW Baden-Württemberg: https://www.rkw-bw.de/unternehmensberatung/foerderprogramme/#c18914
BWHM: https://www.bwhm-beratung.de/
DEHOGA Baden-Würtemberg: https://www.dehogabw.de/informieren/branchenthemen/coronavirus/corona-krisenberatung.html
Handelsverband Baden-Württemberg (HBW/UBH): https://badenwuerttemberg.einzelhandel.de/de



Bundeskontaktstelle zur Sicherung grenzüberschreitender Lieferketten

Für wen? Alle Unternehmen, die Probleme mit ihren internationalen Lieferketten haben. Beispielsweise bei der Herstellung oder Lieferung von Zuliefererprodukten oder der allgemeinen Rohstoffversorgung.
Was? Eine „Kontaktstelle zur Sicherstellung in den Lieferketten“. Die Kontaktstelle sorgt dafür, dass die Herstellung und Lieferung benötigter Zuliefererprodukte reibungslos funktioniert. Die Kontaktstelle dient als zentrale Anlaufstelle der Bundesregierung für Unternehmen.
Voraussetzungen: -
Unterstützung durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Weiterführende Informationen: Unternehmen können sich bei Problemen im Zusammenhang mit internationalen Lieferketten an kontaktstelle-lieferketten@bmwi.bund.de wenden.


Erleichterungen bei Arbeitnehmerüberlassung

Für wen? Unternehmen, die wegen der Corona-Krise eigene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anderen Unternehmen, die einen akuten Arbeitskräftemangel haben, überlassen wollen,
Was? Arbeitnehmerüberlassung ist jetzt ausnahmsweise auch ohne eine Erlaubnis nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz zulässig
Voraussetzungen: die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben der Überlassung zugestimmt, Das Unternehmen beabsichtigt nicht, dauerhaft als Arbeitnehmerüberlasser tätig zu sein und die einzelne Überlassung erfolgt zeitlich begrenzt auf die aktuelle Krisensituation.
Unterstützung durch: Bund
Weitere Infos: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-corona/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html (ganz unten, unter dem Punkt „Arbeitnehmerüberlassung“)


Förderprogramm für Home-Office

Für wen? kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe mit weniger als 100 Beschäftigten und einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro
Was? Unterstützung bei der Einrichtung von Home-Office-Arbeitsplätzen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten für eine Beratung durch ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie autorisiertes Beratungsunternehmen.
Voraussetzungen: Der maximale Beratertagessatz liegt bei 1.100 Euro und beträgt einen Förderumfang von 30 Tagen in der Spitze.
Unterstützung durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Weiterführende Informationen und Antragstellung: https://www.behoerden-spiegel.de/2020/03/20/foerderprogramm-zur-unterstuetzung-von-home-office/


Unterstützung bei der Digitalisierung

Für wen? Kleine und mittlere Unternehmen, die die Auswirkungen der Krise durch Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung abzumildern möchten
Was? Kostenlose Leistungen des Kompetenzzentrums Smart Services. Schwerpunkte sind die Erstellung neuer Geschäftsmodelle, die Entwicklung neuer digitaler Dienstleistungen, die Nutzung von Serviceplattformen und die digitale Unterstützung von Geschäftsprozessen. Das kostenfreie Angebot reicht von Webinaren, Informationsveranstaltungen und Workshops zu Smart Services über individuelle Beratungsgespräche bis hin zur Vermittlung geeigneter Umsetzungspartner.
Voraussetzung: -
Unterstützung durch: Kompetenzzentrum Smart Services/Land Baden-Württemberg
Infos: https://www.smart-service-bw.de/


Förderprogramm "Azubi im Verbund – Ausbildung teilen“

Für wen? Ausbildungsbetriebe, die allein eine vollständige Ausbildung nicht durchführen können und deshalb einen Ausbildungsverbund bilden
Was? Eine einmalige Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro erfolgt, wenn der Auszubildende während der Kurzarbeits-Phase mindestens vier Wochen seiner Ausbildung in einem Partnerbetrieb absolviert
Voraussetzungen: -
Unterstützung durch: Ministerium für Wirtschaft Baden-Württemberg
Weiterführende Informationen und Antragstellung: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/azubi-im-verbund-ausbildung-teilen/



Unterstützung bei der Rekrutierung künftiger Fachkräfte

Für wen? kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)
was? Das Förderprogramm „Passgenaue Besetzung“ unterstützt Betriebe bei der Besetzung offener Ausbildungsplätze. Bundesweit etwa 160 BeraterInnen beraten Betriebe, ermitteln deren Bedarf an Auszubildenden, erstellen Anforderungsprofile, suchen nach potenziellen Auszubildenden, sichten Bewerbungsunterlagen und führen Auswahlgespräche und Einstellungstests durch. Sie sind auch wichtige Ansprechpartner für die Weitervermittlung von Auszubildenden aus Betrieben in Schwierigkeiten. Die Nutzung digitaler Wege für die Kontaktaufnahme spielt dabei in der Corona-Krise eine wichtige Rolle.
Voraussetzungen: -
Unterstützung durch: Förderprogramm „Passgenaue Besetzung“, Bund
weitere Informationen: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Ausbildung-und-Beruf/passgenaue-besetzung.html


EXIST-Programme: Verlängerung der Förderlaufzeit

Wer? Ausgründungen aus Hochschulen, die vom Bund im Rahmen des EXIST-Programms mit einem Gründungsstipendium gefördert werden
Was? Verlängerung der Förderlaufzeit um drei Monate
Voraussetzung: Das Ausgründungsvorhaben muss am Ende der Förderlaufzeit stehen und die Gründung durch die aktuellen Kontaktbeschränkungen gefährdet sein
Unterstützung durch: Bund
Weitere Informationen: https://www.exist.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Unterstuetzung-EXIST-Start-ups.html;jsessionid=8CDEDC42CD6A885216A739371C19C264


Weiterbildungsfinanzierung

Für wen? alle, die ihre Mitarbeiter zur Vermeidung von Kurzarbeit zu Qualifizierungs-, Weiterbildungs- oder Umschulungsmaßnahmen anmelden
Was? Die Maßnahmen werden zinsgünstig mit einem 3- bis 5-jährigen Darlehen in pauschaler Höhe finanziert
Voraussetzungen: in der Regel 20.000 € pro zu qualifizierendem Beschäftigten
Unterstützung durch: L-Bank. Alle Förderkredite der L-Bank können mit Kombi-Bürgschaften der Bürgschaftsbank flankiert werden.
Weiterführende Informationen und Antragstellung:https://www.l-bank.de/produkte/wirtschaftsfoerderung/weiterbildungsfinanzierung-4.0.html



Hilfreiche Hotlines

Corona-Hotline des Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg für Unternehmen: 0800 40 200 88
coronaverordnung@wm.bwl.de
finanzierungen@wm.bwl.de

Hotline der Bundesagentur für Arbeit zum Kurzarbeitsgeld: 0800 45555 20
(zuständig für die Beantragung ist die örtliche Arbeitsagentur)

Hotline der Bundesagentur für Arbeit zum Arbeitslosengeld II/Grundsicherung: 0800 4 5555 23
Weitere Informationen unter: https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung

Hotline der KfW zu Kreditprogrammen: 0800 539 9001

Corona-Hotline des Landes Baden-Württemberg: 0800 40 200 88

L-Bank Wirtschaftsförderung: 0711 122-2345
wirtschaftsfoerderung@l-bank.de
Hotline L-Bank zu Bürgschaften zwischen 2,5 Mio. und 5 Mio. Euro: 0711 122-2999
buergschaften@l-bank.de

Hotline der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg für Bürgschaften bis 2,5 Mio. Euro: 0711 1645-6
ermoeglicher@buergschaftsbank.de

Hotline zu Fördermaßnahmen der Förderdatenbank: 030 18615 8000

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus: 030 18615 1515
Bei Fragen zu Exportkreditgarantien: 040 8834 9000
info@exportkreditgarantien.de

Hotline des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen: 06196 908-1444
schutzausruestung@bafa.bund.de


Informationen anderer Organisationen

Mehr Informationen zu den Sofortmaßnahmen für Betriebe und weitere hilfreiche Informationen auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unter www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html

Aktuelle Informationen zum Kurzarbeitergeld auf der Website der Bundesagentur für Arbeit unter www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus

Weitere wichtige Informationen für Unternehmen der Region Stuttgart auf der Website der IHK Region Stuttgart unter www.stuttgart.ihk24.de/fuer-unternehmen/weitere-services/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen-4717320#titleInText0

Informationen zur Unterstützung bei abflauender Konjunktur und in Krisensituationen finden sich auf der Website der Landeskreditbank Baden-Württemberg: www.l-bank.de/artikel/lbank-de/tipps_themen/programmangebot-der-l-bank-bei-abflauender-konjunktur-und-krisensituationen.html

Die Handwerkskammer Region Stuttgart führt auch relevante Informationen zusammen: https://www.hwk-stuttgart.de/artikel/corona-krise-haeufig-gestellte-fragen-67,0,2264.html

 

 

DER REGIONAUT IST NOCH IN DER LERNPHASE