Informationen zu Corona

Unterstützung während der Corona-Pandemie

Kurzarbeitergeld

Für wen? Unternehmen mit mindestens einem/r Mitarbeiter/in (auch Leiharbeiter) können Kurzarbeitergeld beantragen. Dabei müssen 10 % der Beschäftigten im Unternehmen vom Arbeitsausfall betroffen sein (Quorum). Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte.
Voraussetzung: Die üblichen Arbeitszeiten sind vorübergehend wesentlich verringert (z.B. wenn aufgrund der Corona-Pandemie Lieferungen ausbleiben oder der Betrieb vorübergehend geschlossen wird). Unternehmen müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen. Erst danach können Sie dieses beantragen.
Was? Übernahme von mindestens 60 % des ausgefallenen Nettolohns der Beschäftigten in Kurzarbeit, ab dem vierten Monat des Bezugs 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat des Bezuges 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern). Außerdem werden die Sozialversicherungsbeiträge erstattet. Das Kurzarbeitergeld wird auch rückwirkend ausgezahlt. Die maximale Bezugszeit beträgt 12 Monate (21 Monate für Betriebe, die bereits im Jahr 2019 in Kurzarbeit gegangen sind). Arbeitnehmer in Kurzarbeit können auch in nicht-systemrelevanten Berufen hinzuverdienen.
Unterstützung durch: Bundesagentur für Arbeit
Weiterführende Informationen und Antragstellung:
https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
Unterstützung bei der Antragstellung bietet diese Seite der Bundesagentur für Arbeit: https://kurzarbeit-einfach.de/


Liquiditätshilfen

Schnellkredit für Unternehmen und Soloselbstständige („KfW-Schnellkredit 2020")

Für wen? mittelständische Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern sowie Soloselbstständige, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
Was? Das Kreditvolumen pro Unternehmensgruppe beträgt bis zu 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019, maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50 und maximal 300.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 10 Beschäftigten. Der Bund übernimmt das vollständige Risiko und stellt die Hausbanken von der Haftung frei. Die vorzeitige anteilige Tilgung ohne Vorfälligkeitsentschädigung ist möglich.
Voraussetzungen: Das Unternehmen hat zuletzt Gewinn erwirtschaftet (im Durchschnitt der letzten 3 Jahre). Das Unternehmen darf zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen. Antragsstellung über die Hausbank, wobei die Risikoprüfung entfällt.
Unterstützung durch: KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
Weitere Infos: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/?redirect=585280

Kredite für etablierte Unternehmen, die mindestens 5 Jahre am Markt sind („KfW-Unternehmer­kredit")

Für wen? Unternehmen und Freiberufler, die bereits mindestens 5 Jahre am Markt sind und bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren
Was? Kredite bis zu 100 Mio. €, für Anschaffungen und laufende Kosten. Antragstellung über die Hausbank (Banken und Sparkassen), der auf Wunsch eine Haftungsfreistellung von bis zu 90% gewährt wird. Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung sowie 2 Jahre keine Tilgung.
Voraussetzungen: ohne Branchenbeschränkung. Keine Umschuldungen, Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben sowie Anschlussfinanzierungen und Prolongationen.
Unterstützung durch: KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
Weiterführende Informationen und Unterlagen:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Unternehmen-erweitern-festigen/Finanzierungsangebote/KfW-Unternehmerkredit-Fremdkapital-(037-047)/
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/?redirect=585280

für Gründer bis 5 Jahre (ERP-Gründerkredit –Universell")

Für wen? Gründer bis max. 5. Jahre, deren Unternehmen mindestens 3 Jahre am Markt ist, bzw. 2 Jahresabschlüsse vorweisen kann.
Was? Kredite bis zu 100 Mio. €, zur Finanzierung von Betriebsmitteln, Warenlagern und Investitionen. Antragstellung über die Hausbank (Banken und Sparkassen), der auf Wunsch eine Haftungsfreistellung von bis zu 90% gewährt wird.
Voraussetzungen: ohne Branchenbeschränkung. Keine Umschuldungen, Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben sowie Anschlussfinanzierungen und Prolongationen.
Unterstützung durch: KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
Weiterführende Informationen und Unterlagen: www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gr%C3%BCndung-und-Nachfolge/F%C3%B6rderprodukte/ERP-Gr%C3%BCnderkredit-Universell-(073-074-075-076)/

Kosortialfinanzierung ab 25 Mio. Euro Risikoanteil

Für wen? mittelständische und große Unternehmen
Was? Konsortialfinanzierung von der KfW mit einem oder mehreren Finanzierungspartnern, für Anschaffungen und laufende Kosten. Risikoübernahme für die Finanzierungspartner (nicht zwingend die Hausbank): bis zu 80%
Voraussetzungen: ohne Branchenbeschränkung. Der maximale Kreditbetrag ist begrenzt durch Umsatz (max. 25% von 2019), Lohnkosten (doppelt von 2019), voraussichtlichen Finanzierungsbedarf für die nächsten 12 bzw. 18 Monate oder Gesamtverschuldungsstand.
Unterstützung durch: KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
Weiterführende Informationen: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/F%C3%B6rderprodukte/Direktbeteiligung-f%C3%BCr-Konsortialfinanzierung-(855)/

Liquiditätskredit bis 500 Beschäftigte

Für wen? Unternehmen in Krisensituation mit Tätigkeit in Baden-Württemberg mit maximal 500 Beschäftigten
Was? Liquiditätskredit bis max. 5 Mio. € zur Finanzierung von Betriebsmitteln, Betriebsübernahmen und Konsolidierungen (inkl. Umschuldung)
Voraussetzungen: Ohne Brancheneinschränkung, Nachweis der Tragfähigkeit des Geschäftsmodells erforderlich; nicht für Unternehmen, die kurz vor oder in einem Insolvenzverfahren stehen. Laufzeit: 4-10 Jahre, Antragstellung über die Hausbank. Durch Kombi-Bürgschaften der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg können 50% des Darlehens verbürgt werden. Vorzeitige kostenfreie Rückzahlung, sofern die Krisenbewältigung früher gelingt.
Unterstützung durch: L-Bank. Alle Förderkredite der L-Bank können mit Kombi-Bürgschaften der Bürgschaftsbank flankiert werden.
Weiterführende Informationen und Antragstellung: www.l-bank.de/liquiditaet

Sonstiges: Gründungsfinanzierung/Wachstumsfinanzierung: Als Alternative zum Liquiditätskredit können auch die Betriebsmittelvarianten in der Gründungs- oder Wachstumsfinanzierung genutzt werden, allerdings mit standardisierter 5-jähriger Laufzeit und ohne die vorzeitige kostenfreie Sondertilgungsmöglichkeit.
Gründungsfinanzierung: www.l-bank.de/gf
Wachstumsfinanzierung: www.l-bank.de/wf

Liquiditätskredit Plus (ehem. Betriebsmitteldarlehen)

Für wen? Kleine und junge Unternehmen, die nicht vom KfW-Schnellkredit umfasst sind und industrieller Mittelstand mit bis zu 500 Mitarbeitern. Der Tilgungszuschuss zum Liquiditätskredit ergänzt die bestehenden KfW-Sonderprogramme.
Was? Ergänzender Tilgungszuschuss von 10 % des eingesetzten Darlehensbetrags, maximal aber 300.000 €.
Voraussetzungen: Um den Liquiditätskredit beantragen zu können, müssen Unternehmen unter anderem über ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell verfügen und einen prognostizierten krisenbedingten Umsatzrückgang von 15 Prozent im Jahr 2020 bzw. 2021 aufweisen.
Unterstützung durch: L-Bank
Weiterführende Informationen und Antragstellung: www.l-bank.de/liquiditaet

Innovationsfinanzierung 4.0

Für wen? Kleine und mittlere Unternehmen sowie größere Mittelständler, die eine Innovation oder ein Digitalisierungsprojekt planen
Was? Kredite zwischen 10.000 und 5 Mio. Euro, bei größeren Unternehmen bis 25 Mio.
Euro.
Voraussetzung: Wahl aus den vier Förderbausteinen Innovative Vorhaben, Digitalisierungsvorhaben, Innovative Geschäftsmodelle und Innovative Unternehmen
Unterstützung durch: L-Bank
Weitere Informationen: https://www.l-bank.de/produkte/wirtschaftsfoerderung/innovationsfinanzierung-4.0.html


Finanzieller Zuschuss - die „Überbrückungshilfe"

Was? Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss
Für wen? Grundsätzlich sind Unternehmen aller Größen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen (inkl. landwirtschaftlicher Urproduktion) bis maximal 750 Millionen Euro weltweiter Umsatz im Jahr 2020 antragsberechtigt. Sie können Überbrückungshilfe erhalten, wenn sie:

  • im Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 einen Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent beziehungsweise
  • in zwei aufeinanderfolgenden Monaten dieses Zeitraums ein Minus von 50 Prozent verzeichnet haben. Die Obergrenze für die Fixkostenerstattung beträgt hier 200.000 Euro pro Monat.

Nicht antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen, die nicht bei einem deutschen Finanzamt geführt werden
  • Unternehmen, ohne inländische Betriebsstätte oder Sitz
  • Unternehmen, die sich bereits zum 31. Dezember 2019 in (wirtschaftlichen) Schwierigkeiten befunden haben und diesen Status danach nicht wieder überwunden haben
  • Unternehmen, die erst nach dem 31. Oktober 2020 gegründet wurden
  • Öffentliche Unternehmen
  • Unternehmen mit mehr als 750 Mio. Euro weltweitem Jahresumsatz im Jahr 2020
  • Freiberufler oder Soloselbständige im Nebenerwerb.

Weitere Informationen: Die Höhe der Erstattung richtet sich nach dem Umsatzrückgang während des betreffenden Kalendermonats, typischerweise im Vergleich zum entsprechenden Monat im Jahr 2019: Bei Umsatzrückgängen zwischen 30 und 50 Prozent werden 40 Prozent der Fixkosten erstattet, bei Einbußen zwischen 50 und 70 Prozent sind es 60 Prozent, und bei einem Minus von mehr als 70 Prozent werden 90 Prozent der Fixkosten erstattet. Von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche sind auch dann antragsberechtigt, wenn sie im Jahr 2020 einen Umsatz von mehr als 750 Mio. Euro erzielt haben. Unternehmen, die im Jahr 2020 einen Umsatz von mehr als 750 Mio. Euro erzielt haben, sind antragsberechtigt, wenn sie im Jahr 2019 mindestens 30 Prozent ihres Umsatzes in einer der im vorherigen Satz genannten Branchen erzielt haben. Als Unternehmen gilt jede rechtlich selbstständige Einheit (mit eigener Rechtspersönlichkeit) unabhängig von ihrer Rechtsform, die wirtschaftlich am Markt tätig ist und zum Stichtag 29. Februar 2020 oder zum Stichtag 31. Dezember 2020 zumindest einen Beschäftigten (unabhängig von der Stundenanzahl) hatte (inklusive gemeinnützigen Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereinen).

Unterstützung durch: Bund. Die Antragstellung erfolgt über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer.

Weiterführende Links:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Ueberbrueckungshilfe-III/ueberbrueckungshilfe-lll.html
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/ueberbrueckungshilfe-corona/


Finanzieller Zuschuss für Soloselbstständige – die „Neustarthilfe“

Für wen? Soloselbstständige, die keine Fixkosten geltend machen können

Was? Einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss, maximal insgesamt 5.000 Euro.

Weitere Informationen: Die Neustarthilfe können diejenigen beantragen, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III (s. auch „Finanzieller Zuschuss - die Überbrückungshilfe") sonst keine weiteren Kosten geltend machen. Sie richtet sich an Soloselbständige, die ihr Einkommen im Referenzzeitraum (im Normalfall das Jahr 2019) zu mindestens 51 Prozent aus ihrer selbständigen Tätigkeit erzielt haben. Die volle Betriebskostenpauschale wird gewährt, wenn der Umsatz der oder des Soloselbständigen während der siebenmonatigen Laufzeit Dezember 2020 bis Juni 2021 im Vergleich zu einem siebenmonatigen Referenzumsatz 2019 um mehr als 50 Prozent zurückgegangen ist.

Unterstützung durch: Bund

Weiterführende Links:
www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Neustarthilfe/neustarthilfe.html


Rekapitalisierungen und Garantien für große Unternehmen

Für wen? Große Unternehmen der Realwirtschaft, die in den letzten beiden bilanziell abgeschlossenen Geschäftsjahren vor dem 1. Januar 2020 mindestens zwei der folgenden Bedingungen erfüllten: Bilanzsumme größer als 43 Mio. Euro/Umsatz über 50 Mio. Euro/im Jahresdurchschnitt mehr als 249 Beschäftigte.
Bei besonderer Bedeutung für die Sicherheit oder die Wirtschaft erhalten in Ausnahmefällen auch kleinere Unternehmen und Start-ups Zugang zum Fonds. Darüber entscheidet der interministerielle Wirtschaftsstabilisierungsfonds-Ausschuss. In die Entscheidung über den Antrag werden folgende Aspekte einbezogen: Bedeutung des Unternehmens für die Wirtschaft, Dinglichkeit, Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und den Wettbewerb, Grundsatz des möglichst sparsamen und wirtschaftlichen Einsatzes der WSF-Mittel.
Was? Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) beinhaltet zwei Stabilisierungsmaßnahmen:
•    Garantien des Bundes zur Absicherung von Krediten, einschließlich Kreditlinien, und Kapitalmarktprodukten im Fremdkapitalbereich.
•    Rekapitalisierungen zur direkten Stärkung des Eigenkapitals.
Es ist möglich, verschiedene Stabilisierungsmaßnahmen des WSF zu kombinieren.
Voraussetzungen: Nur Unternehmen, die nicht die EU-Definition von Unternehmen in Schwierigkeiten zum Stichtag 31. Dezember 2019 erfüllt haben. Anderweitige Finanzierungsmöglichkeiten dürfen nicht zur Verfügung stehen. Klare eigenständige Fortführungsperspektive nach Überwindung der Pandemie. Der WSF ist subsidiär zu anderen Finanzierungsmöglichkeiten. Nur wenn diese keine wirtschaftlich tragfähige Lösung bieten oder nicht ausreichen, kommt eine Unterstützung durch den WSF in Betracht.
Unterstützung durch: Bund
Weitere Infos: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/WSF/wirtschaftsstabilisierungsfonds.html


Absicherung der Eigenkapitalbasis durch das Land - „Beteiligungsfonds BW"

Für wen? baden-württembergische Unternehmen zwischen 50 und 250 Mitarbeitern, die durch die Corona-Pandemie einen Eigenkapitalverlust erlitten haben. Im Einzelfall können auch größere Unternehmen Zugang zum Beteiligungsfonds erhalten.

Was? Absicherung der Eigenkapitalbasis kleiner und mittlerer Unternehmen durch Mittel mit Eigenkapitalcharakter vom Beteiligungsfonds BW, die die Kreditfähigkeit des Unternehmens verbessern. Die Mindesthöhe einer Rekapitalisierungsmaßnahme pro Unternehmen beträgt 800.000 Euro.

Voraussetzungen: Voraussetzung für die Beantragung des Beteiligungsfonds ist unter anderem ein ausgewiesener Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr vor dem 1. Januar 2020, ein Unternehmenssitz oder ein klarer Tätigkeitsschwerpunkt in Baden-Württemberg sowie eine große Bedeutung des antragstellenden Unternehmens für die wirtschaftliche Stabilität des Landes Baden-Württemberg. Wichtig ist zudem, dass das Unternehmen noch kein vergleichbares Eigenkapital-Unterstützungsprogramm des Bundes nutzt und dass keine anderweitigen Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen (hierzu zählen auch andere Förderprogramme des Bundes und der Länder). Wie viel Kapital der Beteiligungsfonds BW dem Unternehmen zuführt, entscheidet der Beteiligungsrat individuell unter Berücksichtigung beihilferechtlicher Bestimmungen.

Unterstützung durch: Land Baden-Württemberg

Weitere Informationen/Antragstellung: Unternehmen können ab sofort Anträge auf die Gewährung einer Rekapitalisierungsmaßnahme durch den Beteiligungsfonds beim Wirtschaftsministerium einreichen. Die vertiefte Prüfung der Anträge erfolgt durch die L-Bank. Über den Antrag entscheidet im Anschluss ein Beteiligungsrat, der aus Vertreterinnen und Vertretern des Wirtschafts- und Finanzministeriums besteht. Die Anträge werden bearbeitet, sobald die entsprechende Rechtsverordnung verabschiedet ist.
https://www.l-bank.de/produkte/unternehmensfinanzierung/beteiligungsfonds-bw.html


Staatliche Exportkreditgarantien

Für wen? Exportgeschäfte zu kurzfristigen Zahlungsbedingungen (bis 24 Monate)
Was? Exportkreditgarantien des Bundes für Exportgeschäfte innerhalb der EU und nach Australien, Island, Japan, Kanada, Neuseeland, Norwegen, Schweiz, USA und das Vereinigte Königreich.
Voraussetzung: Die erweiterten Deckungsmöglichkeiten sind zunächst bis zum 30.06.2021 befristet.
Unterstützung durch: Bundesrepublik
Weitere Informationen: https://www.agaportal.de/exportkreditgarantien/praxis/marktfaehige-risiken


Verdienstausfall wegen Tätigkeitsverbot oder Kinderbetreuung

Für wen? Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Selbstständige und Freiberufler, die aufgrund von Corona einem Tätigkeitsverbot unterliegen oder aufgrund von Corona ihre Kinder betreuen müssen und nicht arbeiten können
Was? Für den Verdienstausfall, der sich aus einer Quarantäne und einem damit einhergehenden Tätigkeitsverbot ergibt, haben Arbeitnehmer, Selbstständige und Freiberufler Entschädigungsansprüche. In den ersten sechs Wochen das Nettogehalt, im Anschluss Entschädigungszahlungen in Höhe des Krankengeldes. Der Arbeitgeber kann die geleisteten Entschädigungszahlungen bei der zuständigen Behörde (i.d.R. das zuständige Gesundheitsamt) geltend machen. Für Selbstständige gilt: Bei Existenzgefährdung können auch Mehraufwendungen in angemessenem Umfang erstattet werden. Selbstständige erhalten zusätzlich auch Ersatz für weiterlaufende und nicht gedeckte Betriebsausgaben.
Voraussetzungen: -
Unterstützung durch: Bundes- und Landesbehörden
Weiterführende Informationen und Antragstellung: https://ifsg-online.de/index.html


Steuererleichterungen

Für wen? Alle Unternehmen
Was? Möglichkeiten zur zinslosen Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung oder Anpassung von Vorauszahlungen, Erstattung von bereits geleisteten Sondervorauszahlungen bei der Umsatzsteuer und Entgegenkommen im Bereich der Vollstreckung und bei Säumniszuschlägen.
Voraussetzungen: Zur Abstimmung der Voraussetzungen wird die telefonische Rücksprache mit dem jeweils zuständigen Finanzamt empfohlen.
Unterstützung durch: zuständiges Finanzamt
Weiterführende Informationen: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/2020-04-01-FAQ_Corona_Steuern.html
https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/,Lde/Steuererleichterungen+aufgrund+der+Auswirkungen+des+Coronavirus


Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Wer? Unternehmen und Betriebe, die sich durch die Corona-Epidemie in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befinden
Was? Finanzielle Entlastung durch durch Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen. Betroffene Unternehmen wenden sich an die Krankenkasse, bei der die Arbeitnehmer versichert sind, um Voraussetzungen sowie offene Fragen für die Stundung zu klären.
Voraussetzung: Die Maßnahmen greifen erst, wenn andere Regelungen zur Entlastung ausgeschöpft wurden.
Unterstützung durch: GKV Spitzenverband (Gesetzliche Krankenkassen)
Weitere Informationen: https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/fokus/fokus_corona.jsp  (Ab Absatz "Sozialversicherungsbeiträge")


Erstattung von Lohnkosten

wer? alle Unternehmen
Was? Erstattung von Lohnkosten nach §56, Infektionsschutzgesetz
Voraussetzungen:-
Unterstützung durch: jeweiliges Regierungspräsidium
Weitere Informationen: https://ifsg-online.de/index.html


Grundsicherung

Für wen? Bürgerinnen und Bürgern, denen durch die aktuelle Corona-Krise das Einkommen oder die wirtschaftliche Existenz wegbricht
Was? Grundsicherung für Arbeitsuchende ist eine Sozialleistung, mit der der grundlegende Lebensunterhalt gedeckt werden soll. Sie steht sowohl (ehemaligen) Beschäftigten wie auch Selbstständigen offen. Im Zuge der Corona-Krise wurden die Voraussetzungen für diese Leistung vereinfacht. Mehr Menschen als bisher können jetzt durch Grundsicherung unterstützt werden.
Voraussetzung:

  • Die finanziellen Mittel reichen nicht für den Lebensunterhalt
  • Arbeitssuchende müssen 15 Jahre oder älter sein, dürfen die Regelaltersgrenze aber noch nicht erreicht haben
  • Der gewöhnliche Aufenthalt des/der Arbeitssuchenden ist in Deutschland
  • Die/Der Arbeitssuchende ist erwerbsfähig, also nicht durch eine Krankheit oder Behinderung dauerhaft außerstande, mindestens 3 Stunden täglich zu arbeiten

Weiterführende Informationen: https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung-arbeitslosengeld-2


Bürgschaften für Kredite

Bürgschaften der L-Bank oder Bürgschaftsbank

Für wen? Unternehmen, die aufgrund fehlender Sicherheiten keinen Kredit von ihrer Hausbank erhalten
Was? Bürgschaftsbank oder L-Bank können bis zu 90 Prozent des Risikos abnehmen.

  • Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg vergibt Bürgschaften bis 2,5 Mio. Euro
  • Die L-Bank ist zuständig für Bürgschaften über 2,5 Mio. Euro. Neben dem standardisierten Kombi-Programm werden zusätzlich Individualbürgschaften angeboten.

Voraussetzung: -
Unterstützung durch: Bürgschaftsbank oder L-Bank
Weiterführende Informationen und Antragstellung:
https://www.l-bank.de/produkte/unternehmensfinanzierung/burgschaftsprogramm.html

Sofortbürgschaften für Kleinst-Betriebe, Freiberufler und Selbstständige

Für wen? für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten, Soloselbständige und Freiberufler
Was? Sofortbürgschaften für Soloselbständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten. Unternehmen können die Sofortbürgschaft auf zwei Wegen beantragen: Über das Portal ermoeglicher.de können sie bei positiver Prüfung eine elektronische Vorabzusage für eine Sofortbürgschaft in Höhe von 90 Prozent für einen Kredit bis zu 250.000 Euro der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg erhalten. Diese Vorabzusage wird direkt an ein Kreditinstitut nach Wahl weitergeleitet. Daneben ist der Antragsweg über das klassische Hausbankverfahren möglich. Hier beantragt die Hausbank eine Bürgschaft in Höhe von 90 Prozent für ein Darlehen von bis zu 125.000 Euro. In beiden Fällen kann die Bürgschaft später auf 100 Prozent erhöht werden.
Voraussetzung: -
Unterstützung durch: Land Baden-Württemberg
Weitere Infos: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/sofortbuergschaften/


Zuschuss für Ausbildungsbetriebe

Für wen? Kleine und mittelständische Unternehmen, die in Zeiten der Corona-Pandemie ihr Ausbildungsengagement aufrechterhalten oder erhöhen wollen oder Azubis von anderen Betrieben übernehmen.
Was? Zuschüsse in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag für Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten, die von der Krise stark betroffen sind, aber dennoch ihr Ausbildungsniveau halten. Für jede zusätzlich geschaffene Lehrstelle sowie die Übernahme von Lehrlingen pandemiebedingt insolventer Unternehmen, gibt es 3.000 Euro.
Voraussetzungen: Das Unternehmen muss in "erheblichem Umfang" von der Krise getroffen worden sein.
Unterstützung durch:
Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/de/das-sollten-kmu-jetzt-wissen-11839.html


Zuschuss für Start-ups

Für wen? Start-ups, die nicht älter als fünf Jahre sind
Was? Ein Zuschuss in Höhe von bis zu 200.000 Euro, der zurückgezahlt werden muss
Voraussetzungen: Der zusätzliche Liquiditätsbedarf muss wegen Corona entstanden sein. Das Start-up darf noch keine Gewinne ausgeschüttet haben und muss ein wachstumsorientiertes Geschäftsmodell haben. Es darf noch nicht mehr als drei Millionen Euro Eigenkapital aufgenommen worden sein. Die Empfehlung sowie die Begleitung muss durch einen Start-up BW Accelerator und Programmpartner von „Start-up BW Pre-Seed“ erfolgen. Private Ko-Investoren müssen mindestens 20 Prozent der jeweiligen Start-up-Finanzierung zu gleichen Konditionen wie das Land übernehmen. Die Berechnungsgrundlage für den Finanzierungsbetrag ist der „Cashburn“, also die fortlaufenden zahlungswirksamen Kosten abzüglich etwaiger Umsätze der nächsten sechs Monate.
Unterstützung durch: "Start-up BW", ein Programm des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg
Weiterführende Informationen: https://www.startupbw.de/finanzierung-foerderung/finance/pro-tect/
und
https://www.l-bank.de/produkte/unternehmensfinanzierung/start-up-bw-protect.html


Tilgungszuschuss für Veranstaltungsbranche

Für wen? Schaustellergewerbe, die Veranstaltungs- und Eventbranche sowie das Taxigewerbe
Was? Das Landesprogramm Tilgungszuschuss Corona unterstützt von der Corona-Krise besonders hart betroffene Branchen mit einem direkten Zuschuss zu den Tilgungsraten für Kredite. Der Tilgungszuschuss Corona fördert von der Jahrestilgungsrate 2020 des antragstellenden Unternehmens einmalig die Hälfte mit einem Satz von 80 Prozent.
Voraussetzungen? Förderfähig sind dabei die nach den Regeltilgungsplänen im Jahr 2020 anfallenden Tilgungsraten ab Bewilligung von Krediten. Die maximale Förderung mit dem Tilgungszuschuss beträgt
150.000 Euro je Antragsteller. Das Programm ist kumulierbar mit der Überbrückungshilfe des Bundes und der Landesaufstockung mit dem fiktiven Unternehmerlohn.
Unterstützung durch: Land Baden-Württemberg
Weitere Infos: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/tilgungszuschuss-corona/


Übernahmeprämie für Ausbildungsbetriebe

Für wen? Ausbildungsbetriebe mit Sitz in Baden-Württemberg, die fremde Auszubildende nach Insolvenz oder unvorhersehbarer Schließung des bisherigen Ausbildungsbetriebs übernehmen
Was? Die Ausbildungsbetriebe erhalten eine Prämie von 1.200 Euro für jeden übernommenen Auszubildenden
Voraussetzungen? Der Antrag muss vom neuen Ausbildungsunternehmen innerhalb von drei Monaten nach Übernahme des Auszubildenden eingereicht werden. Eine rasche Übernahme des Auszubildenden vor der Antragstellung ist kein Problem
Unterstützung durch: Land Baden-Württemberg
Weitere Informationen: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/azubi-transfer-ausbildung-fortsetzen/


Die Angaben in diesem Beitrag sind nicht rechtsverbindlich.


Krisenberatung für alle Unternehmen

Für wen? Mittelständische Industrie, Handwerk, Handel, Gastgewerbe und Dienstleistungen

Was? Bei der kostenlosen "Krisenberatung Corona" wird die unternehmerische Lage bewertet, Möglichkeiten der Liquiditätssicherung geprüft und eine Strategie zur Krisenüberwindung entwickelt. Maximal sind vier Beratungstage möglich.

Voraussetzungen? Für eigenständige Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro bzw. mit einer Vorjahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. Euro. Der geförderte Tagessatz beträgt 1.000 netto, d.h. das Unternehmen muss die Umsatzsteuer selber tragen. Der Landeszuschuss liegt bei 100 Prozent (Vollfinanzierung). Die Antragstellung folgt direkt bei den unten genannten Beratungsorganisationen.

Unterstützung durch: Die Beratung erfolgt durch das RKW Baden-Württemberg, die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk (BWHM), DEHOGA Baden-Württemberg und den Handelsverband Baden-Württemberg (HBW/UBH). Finanziert wird sie mit rund zwei Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg.

Weitere Informationen und Antragstellung:
RKW Baden-Württemberg: https://www.rkw-bw.de/ueber-uns/rkw-bw-aktuell/2020/gefoerderte-beratung-mit-dem-rkw-bw/
BWHM: https://www.bwhm-beratung.de/
DEHOGA Baden-Würtemberg: https://www.dehogabw.de/informieren/branchenthemen/coronavirus/corona-krisenberatung.html
Handelsverband Baden-Württemberg (HBW/UBH): https://badenwuerttemberg.einzelhandel.de/de



Bundeskontaktstelle zur Sicherung grenzüberschreitender Lieferketten

Für wen? Alle Unternehmen, die Probleme mit ihren internationalen Lieferketten haben. Beispielsweise bei der Herstellung oder Lieferung von Zuliefererprodukten oder der allgemeinen Rohstoffversorgung.
Was? Eine „Kontaktstelle zur Sicherstellung in den Lieferketten“. Die Kontaktstelle sorgt dafür, dass die Herstellung und Lieferung benötigter Zuliefererprodukte reibungslos funktioniert. Die Kontaktstelle dient als zentrale Anlaufstelle der Bundesregierung für Unternehmen.
Voraussetzungen: -
Unterstützung durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Weiterführende Informationen: Unternehmen können sich bei Problemen im Zusammenhang mit internationalen Lieferketten an kontaktstelle-lieferketten@bmwi.bund.de wenden.


Erleichterungen bei Arbeitnehmerüberlassung

Für wen? Unternehmen, die wegen der Corona-Krise eigene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anderen Unternehmen, die einen akuten Arbeitskräftemangel haben, überlassen wollen,
Was? Arbeitnehmerüberlassung ist jetzt ausnahmsweise auch ohne eine Erlaubnis nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz zulässig
Voraussetzungen: die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben der Überlassung zugestimmt, Das Unternehmen beabsichtigt nicht, dauerhaft als Arbeitnehmerüberlasser tätig zu sein und die einzelne Überlassung erfolgt zeitlich begrenzt auf die aktuelle Krisensituation.
Unterstützung durch: Bund
Weitere Infos: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-corona/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html (ganz unten, unter dem Punkt „Arbeitnehmerüberlassung“)


Förderprogramm für Home-Office

Für wen? kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe mit weniger als 100 Beschäftigten und einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro
Was? Unterstützung bei der Einrichtung von Home-Office-Arbeitsplätzen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten für eine Beratung durch ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie autorisiertes Beratungsunternehmen.
Voraussetzungen: Der maximale Beratertagessatz liegt bei 1.100 Euro und beträgt einen Förderumfang von 30 Tagen in der Spitze.
Unterstützung durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Weiterführende Informationen und Antragstellung: https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Redaktion/DE/Kurzmeldungen/Aktuelles/2020/200320-go-digital-homeoffice.html


Unterstützung bei der Digitalisierung

Für wen? Kleine und mittlere Unternehmen, die die Auswirkungen der Krise durch Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung abzumildern möchten
Was? Kostenlose Leistungen des Kompetenzzentrums Smart Services. Schwerpunkte sind die Erstellung neuer Geschäftsmodelle, die Entwicklung neuer digitaler Dienstleistungen, die Nutzung von Serviceplattformen und die digitale Unterstützung von Geschäftsprozessen. Das kostenfreie Angebot reicht von Webinaren, Informationsveranstaltungen und Workshops zu Smart Services über individuelle Beratungsgespräche bis hin zur Vermittlung geeigneter Umsetzungspartner.
Voraussetzung: -
Unterstützung durch: Kompetenzzentrum Smart Services/Land Baden-Württemberg
Infos: https://www.smart-service-bw.de/


Erhöhung der Bemessungsgrundlage beim Forschungszulagengesetz

Für wen? in Deutschland steuerpflichtigen Unternehmen mit Forschungsausgaben
Was? steuerliche Begünstigung von Forschungsausgaben von in Deutschland steuerpflichtigen Unternehmen – unabhängig von Größe, Rechtsform und Branche. Der Fördersatz ist rückwirkend zum 1.1.2020 und befristet bis zum 31.12.2025 auf eine Bemessungsgrundlage von bis zu 4 Millionen Euro pro Unternehmen erhöht worden. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, dass Unternehmen trotz der Krise in Forschung und Entwicklung und damit in die Zukunftsfähigkeit ihrer Produkte investieren.
Voraussetzungen: -
Unterstützung durch: Bund
Weitere Infos: https://www.bescheinigung-forschungszulage.de/


Förderprogramm "Azubi im Verbund – Ausbildung teilen“

Für wen? Ausbildungsbetriebe, die allein eine vollständige Ausbildung nicht durchführen können und deshalb einen Ausbildungsverbund bilden
Was? Eine einmalige Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro erfolgt, wenn der Auszubildende während der Kurzarbeits-Phase mindestens vier Wochen seiner Ausbildung in einem Partnerbetrieb absolviert
Voraussetzungen: -
Unterstützung durch: Ministerium für Wirtschaft Baden-Württemberg
Weiterführende Informationen und Antragstellung: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/azubi-im-verbund-ausbildung-teilen/



Unterstützung bei der Rekrutierung künftiger Fachkräfte

Für wen? kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)
was? Das Förderprogramm „Passgenaue Besetzung“ unterstützt Betriebe bei der Besetzung offener Ausbildungsplätze. Bundesweit etwa 160 BeraterInnen beraten Betriebe, ermitteln deren Bedarf an Auszubildenden, erstellen Anforderungsprofile, suchen nach potenziellen Auszubildenden, sichten Bewerbungsunterlagen und führen Auswahlgespräche und Einstellungstests durch. Sie sind auch wichtige Ansprechpartner für die Weitervermittlung von Auszubildenden aus Betrieben in Schwierigkeiten. Die Nutzung digitaler Wege für die Kontaktaufnahme spielt dabei in der Corona-Krise eine wichtige Rolle.
Voraussetzungen: -
Unterstützung durch: Förderprogramm „Passgenaue Besetzung“, Bund
weitere Informationen: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Ausbildung-und-Beruf/passgenaue-besetzung.html


Weiterbildungsfinanzierung

Für wen? alle, die ihre Mitarbeiter zur Vermeidung von Kurzarbeit zu Qualifizierungs-, Weiterbildungs- oder Umschulungsmaßnahmen anmelden
Was? Die Maßnahmen werden zinsgünstig mit einem 3- bis 5-jährigen Darlehen in pauschaler Höhe finanziert
Voraussetzungen: in der Regel 20.000 € pro zu qualifizierendem Beschäftigten
Unterstützung durch: L-Bank. Alle Förderkredite der L-Bank können mit Kombi-Bürgschaften der Bürgschaftsbank flankiert werden.
Weiterführende Informationen und Antragstellung:https://www.l-bank.de/produkte/wirtschaftsfoerderung/weiterbildungsfinanzierung-4.0.html



Hilfreiche Hotlines

Corona-Hotline des Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg für Unternehmen: 0800 40 200 88
coronaverordnung@wm.bwl.de
finanzierungen@wm.bwl.de

Hotline der Bundesagentur für Arbeit zum Kurzarbeitsgeld: 0800 45555 20
(zuständig für die Beantragung ist die örtliche Arbeitsagentur)

Hotline der Bundesagentur für Arbeit zum Arbeitslosengeld II/Grundsicherung: 0800 4 5555 23
Weitere Informationen unter: https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung

Hotline der KfW zu Kreditprogrammen: 0800 539 9001

Corona-Hotline des Landes Baden-Württemberg: 0800 40 200 88

L-Bank Wirtschaftsförderung: 0711 122-2345
wirtschaftsfoerderung@l-bank.de
Hotline L-Bank zu Bürgschaften zwischen 2,5 Mio. und 5 Mio. Euro: 0711 122-2999
buergschaften@l-bank.de

Hotline der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg für Bürgschaften bis 2,5 Mio. Euro: 0711 1645-6
ermoeglicher@buergschaftsbank.de

Hotline zu Fördermaßnahmen der Förderdatenbank: 030 18615 8000

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus: 030 18615 1515
Bei Fragen zu Exportkreditgarantien: 040 8834 9000
info@exportkreditgarantien.de

Hotline des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen: 06196 908-1444
schutzausruestung@bafa.bund.de


Informationen anderer Organisationen

Mehr Informationen zu den Sofortmaßnahmen für Betriebe und weitere hilfreiche Informationen auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unter www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html

Aktuelle Informationen zum Kurzarbeitergeld auf der Website der Bundesagentur für Arbeit unter www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus

Weitere wichtige Informationen für Unternehmen der Region Stuttgart auf der Website der IHK Region Stuttgart unter www.stuttgart.ihk24.de/fuer-unternehmen/weitere-services/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen-4717320#titleInText0

Informationen zur Unterstützung bei abflauender Konjunktur und in Krisensituationen finden sich auf der Website der Landeskreditbank Baden-Württemberg: www.l-bank.de/artikel/lbank-de/tipps_themen/programmangebot-der-l-bank-bei-abflauender-konjunktur-und-krisensituationen.html

Die Handwerkskammer Region Stuttgart führt auch relevante Informationen zusammen: https://www.hwk-stuttgart.de/artikel/corona-krise-haeufig-gestellte-fragen-67,0,2264.html

 

 

DER REGIONAUT IST NOCH IN DER LERNPHASE