Die WRS und die Stadtwerke Stuttgart haben kürzlich beim Netzwerktreffen „Wasserstoff aus Stuttgart“ über den aktuellen Stand des regionalen Wasserstoff-Projekts „H2 GeNeSiS“ informiert. Vorgestellt wurden im Stuttgarter Hafen jüngste Baufortschritte des so genannten Green Hydrogen Hub, an dem künftig hochreiner Grüner Wasserstoff über Elektrolyseure produziert und über eine Pipeline an Abnehmer transportiert werden soll. Die rund 100 Besucher*innen erhielten auch Informationen zum genauen Verlauf der Pipeline, zu Qualität und Preis des Wasserstoffs und wurden zur Baustelle geführt.
Gastrednerin Anna-Lena Zademach-Schwierz von der EU-Kommission (Deputy Head of Unit, Directorate-General for Regionale and Urban Policy) betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung des Projekts für die europäische Energie-Souveränität und stellte auch die europäische Förderperspektive vor. Das Projekt „H2 GeNeSiS“ wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und zudem vom Land Baden-Württemberg und vom Verband Region Stuttgart gefördert.
Auf einer Länge von über vier Kilometern wird derzeit die Pipeline entlang des Neckars gebaut, über die Grüner Wasserstoff vom Produktionsstandort zu den Abnehmern transportiert werden kann. Produziert wird der Wasserstoff aus erneuerbarem Strom – insbesondere aus Wind- und Solarenergie. Die Wasserstoff-Pipeline soll künftig die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Region Stuttgart stärken und einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Bis Ende 2027 wird das Wasserstoff-Projekt den Regelbetrieb aufnehmen.
Gleichzeitig soll das Projekt „H2 GeNeSiS“ auch als Vorbild für weitere Wasserstoff-Projekte in Deutschland dienen und wertvolle Erfahrungswerte zum Aufbau einer wirtschaftlich tragfähigen und skalierbaren Wasserstoffwirtschaft liefern.
Infos zum Projekt: https://zukunftsenergien.region-stuttgart.de/modellregion-gruener-wasserstoff-h2-genesis/





